2006. Januar

 

„Ich bin der Meinung, nach dieser schlechten Periode kommt jetzt eine gute.”

Ein Gespräch mit der von IDV gestützten Piroska Minkó

Nach einem Aufruf von Monika Kaden wurde der IDV auf Piroska Minkó und ihre zwei kleinen Kinder aufmerksam. Sie wohnten damals in einem Haus in der Nachbarschaft von Monika Kaden, wo es nur den Boden gab ohne Teppiche, wo die Wand schimmelte und wo es kaum Möbel gab. Seitdem sind einige Monate vorbei und die Lage der 25 jährigen Mutter hat sich dank Monika Kaden und Klaus Geisler, bzw. dem IDV deutlich verbessert.
Vor Weihnachten besuchten der Vorsitzende des IDV und die Redaktion des Pavillons die Familie, wo mir die ihre Kinder allein erziehende Piroska Minkó über ihr Leben erzählte.
V.M.: Vor mir sitzen zwei wunderschöne Kinder. Wie alt sind sie? Waren Sie immer mit ihnen alleine?
P.M.: Tamara Kira und Robert sind Zwillinge, sie sind 3 Jahre alt. Bis vor 4 Monaten lebten wir mit meinem Lebensgefährten, dem Vater der Kinder zusammen. An einem Nachmittag sagte er mir, dass wir wegziehen sollen. Zum Glück konnten wir einige Tage bei einer meiner Schwestern wohnen, bis ich eine Untermiete gefunden hatte. Dieses Haus gehört einem meiner Bekannten, deswegen konnten wir hierher sehr schnell einziehen. Innerhalb von drei Tagen versuchte ich die Zimmer in Ordnung zu bringen. Aber ohne Möbel und ohne Geld kann man kein Wunder vollbirngen.
V.M.: Die Zimmer sehen aber jetzt ganz freundlich aus...
P.M.: Ja, ja. Dank meiner Nachbarin. Zu Monika haben wir sehr guten Kontakt. Sie mag meine Kinder sehr und wollte uns jedenfalls helfen und half sie. Ich bin ihr und Klaus Geisler sehr dankbar dafür, dass sie das Haus so freundlich machten. Sie besorgten uns Möbel und Teppiche, Klaus stoppte den Schimmel an der Wand und strich die Zimmer aus. Wir sind wirklich sehr dankbar dafür! Auch die Kinder. Sie nennen seitdem Klaus Geisler Nikolaus, und fragen immer wieder, warum er nicht zu Besuch kommt.
V.M.: Sie sind noch mit den Kindern zu Hause, aber vollen langsam wieder arbeiten. Was haben Sie für die Zukunft vor?
P.M.: Was die Zukunft trifft, bin ich optimistisch. Letztes Jahr fing ich eine Schule an, wo ich Informatik lerne. Ich beende die Schule im Sommer, dann möchte ich arbeiten. Hoffentlich finde ich irgendwo in einem Büro eine Stelle, damit ich auch meine Computerkenntnisse nutzen kann. Meinen Kindern möchte ich ein besseres Leben sichern. Ich bin der Meinung, nach dieser schlechten Periode kommt jetzt eine gute.
Viktória Molnár