2006. Januar

 

Halloween mit heißen Sohlen

An einem Samstag Nachmittag philosophierte unsere Annabel Brandt, sie war gerade im Garten mit der Bohnenernte beschäftigt, im Stillen über unsere IDV-Mitglieder. Als Folge dieser Kombination von praktischer Arbeit und geistiger Beschäftigung entstand die Idee, auf ihrer Tanja ein alternatives Fest zu zelebrieren (siehe Pavillon Oktober 2005).
Am Ende wurde daraus ein Halloween-Fest nach dem Motto: wer kommt, der kommt. Tatsächlich kamen, trotz der kühlen Temperaturen aber bei schönem Wetter, zahlreiche Gäste, die bis auf wenige Ausnahmen, im Teamwork mithalfen Bográcsgulyás zuzubereiteten, das tatsächlich sehr gut schmeckte und von weiteren leckeren Speisen ergänzt wurde. Zum danach dargebotenen Kaffee wurde selbst gebackener Kuchen gereicht, was das Essen angenehm süß ergänzte. Alle fühlten sich sehr wohl bei Annabel, was vor allem an der natürlichen Atmosphäre die bei ihr und ihrer Tanja förmlich zu spüren war, lag. Nur, gegen die sich immer stärker bemerkbar machende Kälte half irgendwann auch die warme Kleidung, der Palinka und der selbst gemachte Zitronenlikör nicht mehr. Am Lagerfeuer rückte man zusammen und freute sich über den von Bravorufen begleiteten Auftritt von Annabel als Hexe, wie das vor allem in den USA Brauchtum ist und natürlich mit Kürbissen ergänzt wurde. Da die Kälte keine Gnade kannte, rückte man noch näher an das Lagerfeuer heran. Plötzlich bemerkte Erna Ertel einen Geruch, der sie, so ihr Eindruck, an heißen Gummi erinnerte. Aber sie fühlte sich trotzdem sehr wohl, da sie warme Füße hatte, was sie als besonders angenehm empfand. Nach einiger Zeit bemerkten auch die anderen Gäste einen beißenden Geruch, der die Meinung von Erna zu bestätigen schien. Als Erna anmerkte, dass sie nunmehr nicht nur warme, sondern heiße Füße hatte, stellte sich heraus, woher der Gummigeruch kam: Die Gummisohlen von Ernas Schuhen rauchten verdächtig und schienen bereits zu schmelzen.
So endete das Halloweenfest für Erna mit heißen Sohlen und den Teilnehmern mit einer bleibenden schönen E r i n n e r u n g , wofür sie Annabel sehr dankbar sind.
Lydia und Christian