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Pavillon - Archiv

Kiskunhalaser Weinlesefestival

September ist in der Tiefebene die Zeit der Weinlesefeste. Überall, wo es Weinanbau gibt, werden zu dieser Zeit Feste gefeiert. Das Kiskunhalaser Weinlesefestival ist eine traditionelle Veranstaltung der Stadt, die schon seit 29 Jahren am zweiten Wochenende des Monats auf dem Hauptplatz Platz veranstaltet wird. Die Organisatoren streben danach, immer wieder ein neues Programm zusammenzustellen, neue Gruppen, neue Bands einzuladen.
 
Im Mittelpunkt stand dieses Jahr wieder die Traditionspflege. In Kiskunhalas spielen jedoch nicht nur die ungarischen, sondern auch die internationalen Traditionen eine Rolle. Dieses Jahr kamen wieder Delegationen oder Gruppen aus mehreren europäischen Ländern wie z.B. aus Polen, Rumänien oder Serbien. Sondergast des Weinlesefestivals war eine Tanzgruppe aus Kamerun/Afrika, die von ihrer Ehrenkonsulin, Marie Catherine NGO DJOB nach Kiskunhalas begleitet wurde.
 

 
Umzug
 
Zum Glück spielte beim Umzug auch das Wetter mit. Nach einem wolkigen Vormittag kam die Sonne heraus und sorgte für angenehme Temperaturen. 1000 Teilnehmer nahmen an dem Umzug durch Kiskunhalas (vom Bahnhof bis zur Stadtmitte) teil.
 



Ganz am Anfang des Umzuges sorgten die Traditionspfleger mit Pferden und Kutschen, die die Prominenten der Stadt bzw. der Partnerstädte zum Hauptplatz fuhren, wieder für Aufsehen. Manche Gäste legten den Weh von einer Minieisenbahn zurück. Unterwegs hielt jede Gruppe an und zeigte eine kleine Aufführung, die dem Zuschauer schon hier einen Einblick in die Vielfalt des Programms bot. Mit dem Umzug war der Hauptplatz dann geballt voll mit Zuschauern und Gruppen.
 
Auf dem Hauptplatz
 
Tradition ist auch, dass während des Festivals der Hauptplatz nicht nur von Gästen, sondern auch von Zelten bzw. Holzhäuschen, von Restaurants, Kuchenbäckern, den Weinrittern und dem sogenannten Honigorden belebt wird. Auch die Interessen der Kinder werden nicht außer Acht gelassen; zu ihrem Vergnügen stehen hier die Spieleverkäufer und das Trampulin. 

Gleich neben der Bühne auf dem Hauptplatz hatte der IDV seinen Platz, um für sich und seine Ziele zu werben. Neben dem zweisprachigen Informationsblatt und der Zeitung, die verteilt wurden, konnte man dank der fleißigen Frauen leckere, hausgemachte Kuchen schweizerischer, deutscher und österreichischer Art kosten.
 

 
Städtepartnerschaften
 
Kiskunhalas legt einen besonderen Akzent auf aktive Städtepartnerschaften mit ungarischen ebenso wie mit ausländischen Parnerstädten. Novy Sanch (Polen), Sepsiszentgyörgy (Rumänien) und Kronach (Deutschland) pflegen eine sehr enge Beziehung mit Kiskunhalas. Ihre Delegationen, ihre Gruppen sind ständige Gäste bei den städtischen Veranstaltungen. Sie vermitteln den Kiskunhalaser Bürgern ihre Kultur, ihre Traditionen und werden immer mit großer Freude empfangen.
Kronach wurde dieses Jahr durch eine 9-köpfige Delegation vertreten, begleitet vom Kronacher Dritten Bürgermeister, Hans Simon. Er äußerte sich beim Fränkischen Tag zur Bedeutsamkeit der Partnerschaftbeziehungen in der globalen Welt, in der die einzelnen kulturellen Werte nicht verloren gehen dürfen. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Partnerschaft mit Kiskunhalas seit 14 Jahren sehr gut funktioniert und sie auf sehr vielen Ebenen (z.B. kulturell oder wirtschaftlich) aktiv ist.
 
Neue Partnerstädte?
 
Jedes Jahr berichtet man über die Möglichkeit einer neuen Städtepartnerschaft wie in den letzten Jahren die Versuche mit einer lettischen und einer litauischen Stadt. Die zwei sind zur Zeit nicht besonders aktiv, die Partnerschaftsbeziehungen wurden auch noch nicht abgeschlossen. Dieses Jahr bekam die Stadt ein außergewöhnliches Angebot: Duala, eine der größten Städte Kameruns, sucht Partnerstädte in Europa. Da sie Kiskunhalas im Internet sehr sympathisch fanden, haben sie die Stadtverwaltung aufgesucht. Die Folge: Ihre Ehrenkonsulin, Marie Catherine NGO DJOB, besuchte mit einer Musik- und Tanzgruppe zum Festival die Stadt. Eine besondere, für uns sehr ungewöhnliche, jedoch überaus kunstvolle Show konnte man von ihnen sehen. Obwohl ein Teil ihrer Instrumente irgendwo im Land verloren gegangen war, konnten sie noch immer ein richtig afrikanisches Programm vorführen. Bei der Ankunft des Umzugs schloss sich für kurze Zeit auch die Konsulin der Gruppe an: sie sprang vom Sessel auf und lief zu ihren Landsleuten, um mittanzen zu können.
 

 
Ob die Städtepartnerschaft zustande kommt, ist noch ungewiss. Die Vorbereitungen haben aber schon begonnen, jedoch müssen noch viele Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Die Pavillonredaktion drückt die Daumen für die Verwirklichung dieser nicht alltäglichen Städtepartnerschaft.
 
V.M.
 

 

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